Montag, 6. August 2007

Gründungsplan, die erste

Okay, wir schlagen auf: B. Die eigene Kanzlei -> Kanzleigründungsplan.

Bei mir im DAV-Ratgeber, S. 212, ist eine Tabelle. Gehen wir die Posten mal durch.

Robe: 196,04 Euro
Mal den Begriff "Robe" bei Google eingegeben: Schon findet man Roben für 99,00 Euro, meine war knapp über 100,00 Euro, soweit ich mich erinnern kann.

Nehmen wir mal 150,00 Euro als realistisch.

Praxisschild: 461,68 Euro
Was?!? Massiv Messing vergoldet? Jetzt ehrlich, ein hochwertiges Schild gibt es in jedem Werbedruckstudio, welche es wiederum um jede Ecke gibt. Meins Plexiglas klar, einfach beschriftet, hat 45,00 Euro gekostet, die Öffnungzeiten für die Kanzleiglastür 15,00 Euro.
Macht 60,00 Euro. Der Verfasser hätte mal Preise vergleichen sollen.

Kanzleistempel: 33,18 Euro
Mag realistisch sein. Einen Kanzleistempel braucht man aber nicht unbedingt. Ich mache ihn immer auf EBs mit drauf, dem Gericht reicht aber auch eine Unterschrift, wenn ich mir eine Akte selbst abhole. Es würde Ihnen keiner übelnehmen, wenn Sie den Stempel nicht hätten.

Datumseingangsstempel: 52,20 Euro
Klar, wenn man es nicht schafft, das Datum auf die zwei Schreiben, die man in der ersten Zeit am Tag bekommt, selbst zu schreiben ... Ich habe mir neulich nach fast zwei Jahren meinen ersten gekauft. Kosten: 19,95 Euro (trodat).

1000 Briefbögen, einfarbig: 100,75 Euro
Briefbögen. Aha. Irgendwo in der Liste kommen sicherlich noch Hammer und Meißel. Mal ehrlich: Mein Lieblings-Kopiepapier kostet 4,19 exkl. 1000 Seiten also knapp 10,00 Euro. Den Briefkopf kann man sich mit einer normalen Office-Anwendung prima selbst basteln.

200 Visitenkarten: 101,15 Euro
Bekommt man im Internet ohne Probleme 500 Stück für 50,00 Euro, also 20,00 Euro für 200. Sie können sich auch kleine Pappen basteln und Ihre Kanzleistempel verwenden. Und damit es hinten nicht so leer ist, machen Sie Ihren Posteingangsstempel drauf.

Bezugskosten der Kanzlei (für Renovierung): 2.500,00 Euro
Warum soll man bei Einzug renovieren? Und seit wann kosten ein paar Rollen Rauhfaser und drei Eimer Farbe 2.500,00 Euro? Für das Geld kann man ja eine 100 qm Wohnung von einer Firma machen lassen. Maximal 500,00 Euro. Für meine ca. 30 qm-Kanzlei waren es zwei Eimer Farbe zu je ca. 50,00 Euro (nehmen Sie bei der Farbe bloß gute!) und etwa 12 qm Laminat für 84,00 Euro und 14 qm zu 96,00 Euro, wobei ich letzteres bis heute nicht verlegt habe. Nebenbei eine wichtige Rechnung: Vergleichen Sie bei der Auftragsvergabe immer, wie lange der Profi braucht und kostet und wie lange Sie brauchen und was Sie in der Zeit verdienen könnten. Erst wenn die Rechnung aufgeht, beauftragen Sie jemanden. Es sei denn, Sie brauchen das Selbermachen zur Selbstbestätigung, so wie ich.

Formulare ca. 100,00 Euro
Erforderliche Formulare gibt es alle im Netz. Oder ich verstehe den Posten nicht. Ansonsten werden Formulare, welche Ihre Mandanten ausfüllen sollen, in der Regel auch an diese geschickt. 0 Euro

Prozessregister, Buchhaltungsjournale, Terminkalender
Alles mit dem Computer: 0,00 Euro.

100 Aktendeckel nebst Zubehör: 171,75 Euro
Wenn das Zubehör die Blechschienen und Schildchen sind, bekommt man Aktendeckel auch für etwa 50,00 Euro bei den Internet-Büro-Händlern. Der Aktenwagen kostet bei Ikea gerade 5,00 Euro. 55,00 Euro. Meinen Aktenschranken (drei einen Meter breite Schübe) habe ich für 50,00 Euro bei Ebay ersteigert.

Einrichtung: 6.000,00 Euro
Gebt mir 6.000,00 Euro, schickt mich in ein Möbelhaus und sagt mir, ich muss davon Einrichtung kaufen. Ich könnte hinterher nicht mehr in meiner Kanzlei laufen, weil alles voller Möbel steht.
Für eine 8 Meter Schrankwand, drei Schreibtische und einen Aktenschranken habe ich bei Ebay etwa 150,00 Euro ausgegeben. Der Bürostuhl war ein defekter Chefsessel aus meiner Ausbildungskanzlei, welcher von einem netten Nachbarn "heilegeschweißt" wurde. Alles in allem würde ich für den Anfang maximal 500,00 Euro veranschlagen. Man kann die Sachen dann so nach und nach ergänzen / austauschen.

EDV-Hard- und Software: 2.500,00 Euro
Okay, als Anfänger hat man sicherlich erstmal Zeit, 3-D-Egoshooter zu spielen. Soll ja auch ruckelfrei sein. Aber ich würde es dann ehrlicherweise nicht als Kanzleiausgabe laufen lassen. Mein derzeitig wirklich verwendete Rechner hat 299,00 Euro gekostet, das TFT-Display bei Aldi 149,00 Euro. Drucker ist ein Kyocera für etwa 50,00 Euro. Sind wir bei 500,00 Euro. Als Fax, Kopierer, etc. habe ich ein Laser-Kombi-Gerät für 200,00 Euro. Der zweite Rechner für den "Empfang" hat 50,00 Euro gekostet, mit Röhrenmonitor, etc. Das ist derzeit. Mein erster Rechner war von Ebay für 60,00 Euro, der Monitor war ein alter von zuhause. Notfalls bietet es sich wahrscheinlich auch an, seinen Rechner in die Kanzlei zu bringen. Software gibt es kostenlos in Unmengen, auch Anwaltssoftware. Also, mehr als insgesamt 750,00 Euro sollte man hier nicht ausgeben.

Diktiergerät: 219,24 Euro
Ein Muss für jeden Anfänger. Da kann man Sachen draufbabble und dann wieder anhören. Vielleicht sollte man sowas kaufen, wenn man es braucht. Dann hat man auch das Geld. 0,00 Euro.

Fax: 230,84 Euro
Ist in dem unter "EDV" bezeichneten Kombigerät für 199,00 Euro mit drin.

Aktenvernichter: 207,64 Euro
Mal bei den Online-Discountern für Büroprodukte schauen: Gibt auch gute für 50,00 Euro. Meiner war bei Aldi runtergesetzt auf 30,00 Euro.

Schreibmaschine: 161,24 Euro
Ach, hier sind ja Hammer und Meißel. 0,00 Euro

Kopierer: 810,84 Euro
Ist im Kombigerät für 199,00 Euro mit drin. Notfalls geht auch ein Kopieshop bei größeren Sachen. Bei mir war es ein befreundeter Anwalt. 0,00 Euro

allgemeiner Bürobedarf: 600,00 Euro
Braucht man eigentlich kaum: Tacker, Klammerentferner (ultrawichtig, das Ding sollte man noch vor der Robe kaufen), Locher. Hat man in der Regel auch schon. Stifte sollte man so haben, schließlich muss man ja auch die Klausuren irgendwo mit geschrieben haben. Briefumschäge kosten auch nicht die Welt, ein bisschen Briefpapier auch nicht. Kaffeemaschine buche ich auch hier. 150,00 Euro.

Literatur (Erstausstattung der Bibliothek: 2.000,00 Euro
Naja, ein bisschen Literatur hat man ja aus dem Studium noch. Ansonsten: AnwaltDirekt. 23,00 Euro im Monat. Alle wichtigen Formularbücher, ZPO- und BGB-Kommentar. NJW-Rechtsprechung. 130,00 Euro als Halbjahrespreis. Werbung Ende. Ansonsten kaufen Sie Literatur fallbezogen. Erst die Lücken gegenüber dem Mandanten mit ein wenig Inkompetenzkomensationskompetenz bei der Stange halten und sobald er aus der Kanzlei raus ist, zum Buchhandel und das entsprechende Werk bestellen.

Kosten für die Eröffnungsfeier: 500,00 Euro
Feiern Sie lieber das einjährige Bestehen mit "guten Mandanten". Die Freunde und Verwandten können sich auch woanders durchfressen. 0 Euro.

Reserven für unvorhergesehene Investionsausgaben: 2.500,00 Euro
Unvorhergesehene Investionsausgaben?!? Himmel, was soll denn noch passieren? Insolvenz des Briefpapierherstellers? Bandsalat im Diktiergerät? Mandantin von 1.500,00-Euro-Mahagoni-Schrank erschlagen? Sekt auf der Einweihungsparty alle? 500,00 Euro, maximal, wofür auch immer.

Ergebnis:
Herzlichen Glückwunsch! Knappe 16.500,00 Euro gespart. Rein rechnerisch (vgl. 14.2. Finanzierungsplan im DAV-Ratgeber) haben Sie noch 3.500,00 Euro von Ihren während der Referendarszeit ersparten 6.500,00 Euro, Ihre Eltern können die 6.500,00 Euro (und somit auch ihr Haus) behalten, die Sie Ihnen geben wollten und die 10.000,00 Euro aus dem Existenzgründerprogramm können jemand anderen in die Insolvenz treiben.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

einfach göttlich geschrieben! :)

Haengender Mueller hat gesagt…

> Software gibt es kostenlos in Unmengen,
> auch Anwaltssoftware.

Was gibt es denn so an kostenloser Anwaltssoftware?

Zimmer 101 hat gesagt…

Es ist sehr verantwortungsvoll von Ihnen, dass Sie Ihre Aktenschränke scheinbar immer noch mit zusätzlichen Aktenschranken sichern.

exklka hat gesagt…

An den Herrn Müller:
Ein Kollege schwört auf a-jur.

Ich selbst habe eine entsprechende Ordner-Struktur und mache den Rest mit OpenOffice.

Bernie hat gesagt…

Sehr ordentliche Recherche, aber Sie verkennen den Zweck des Ratgebers: Er rechtfertigt den Finanzbedarf gegenüber potenziellen Geldgebern (vulgo: den Eltern). Die wissen gottlob nichts von Roben aus dem Internet. Vom Rest der Spende werden dann die ersten zwölf BMW-Leasingraten bezahlt.

exklka hat gesagt…

an Zimmer 101:
Ein Schreibfehler! Mann, das hat gedauert, bis ich den verstanden habe.

an bernie:
Ich gehe davon aus, dass der Plan schlicht von Neugründungen abhalten soll. Es ist übrigens keine Recherche, sondern tatsächlich Erfahrung.

Zu den BMW-Leasingraten kommen wir dann übrigens nochmals bei den monatlichen Kosten. Hier rechnet der Ratgeber mit 25,00 Euro pro Monat ...

Bernie hat gesagt…

25 Euro pro Monat für Leasing? OK, ich gebe meine Theorie auf und behaupte, dass sich die Verfasser des Ratgebers zur Abwechslung mal gar nichts gedacht haben. :) Ansonsten spricht viel für Ihre Vermutung, man wolle Neugründungen verhindern. Aber warum dann diese 25 Euro? Ts, ts.

Bernie hat gesagt…

PS: Die Bemerkung von Zimmer 101 habe ich gleich verstanden. Dafür brauchte ich einige Tage für "ich klach mich tot". Ähem.

exklka hat gesagt…

Naja, nicht für das Leasing. Es sind generell die Fahrtkosten. Ich habe es aber auch nur überflogen. Vielleicht kommt mir der schlaue Gedanke dahinter ja noch, wenn ich mir die anderen Posten genauer beschaue.

setrok hat gesagt…

Visitenkarten kann man auch schön mit OpenOffice (bzw. auf dem Mac NeoOffice) drucken. Am sauberen Ausschneiden arbeite ich noch.

wasweissichdenn hat gesagt…

Sehr schön geschrieben - die Zeit vergeht in einigen Bereichen anscheinend langsamer.

Zu den EDV Kosten:
Ich empfehle dringend eine externe Festplatte und ein gutes Datensicherungsprogramm...
Auch wenn man es eigentlich nicht braucht - wenn man es dann braucht ist es Gold wert!

exklka hat gesagt…

an setrok:
Das Sauber-Ausschneiden geht nicht. Ich habe da schon fast alles durch. Die Pappe "franst" immer am Rand.

exklka hat gesagt…

an wasweissichdenn:
Sicherung, seeeehr wichtig! Ich nutze dafür selbstgeschriebene Stapeldateien unter Linux, alles Wichtige ist praktisch auf fünf Rechnern gespeichert und auch noch dreimal als Archiv gepackt.

setrok hat gesagt…

Mit einer guten Schere kann das gehen. Ich habe aber auch eine Version mit "Passmarkern" für den Papierschneider. :)

Büro... äh Heftklammerentferner: Geht mit einem Buttermesser fast noch besser. Den Preisunterschied kenne ich jetzt nicht.

exklka hat gesagt…

Ich habe mich so an einen Heftklammerentferner gewöhnt. Läuft praktisch schon automatisch.

Und bei Buttermessern sind preislich nach oben keine Grenzen gesetzt. Sollten wir mal den Autor aus dem DAV-Ratgeber fragen.

setrok hat gesagt…

Komisch eigentlich: Kosten für ein Diktiergerät sind aufgeführt, aber keine Kosten für Angestellte. Irgendwie widersprüchlich. Oder waren laufende Kosten gesondert aufgelistet?

exklka hat gesagt…

Die laufenden Kosten kommen noch. Im ersten GJ tauchen da aber auch keine Mitarbeiterkosten auf. Ich habe mir aber auch spaßeshalber und zur Probe selbst diktiert. Könnte vielleicht sogar schneller sein, da man sich in der Akte freier bewegen kann mit beiden Händen frei. Und beim Beck online lesen kann man auch nur ein Fenster aktiv haben.

setrok hat gesagt…

Heißt das, Sie hatten zu Anfang auch ein Diktiergerät? Oder ein Mikro für den PC?

Anonym hat gesagt…

Über die einzelnen Posten kann man sicherlich streiten, denn ob ich z.B. wirklich Kopierpapier für den Briefkopf und gestanzte A4-Bögen für Visikenkarten nehmen sollte, sei mal dahingestellt.

Die Liste als solche ist aber nicht schlecht, Sie wissen ja auch, wie viele Kollegen es gibt, die bemerkenswerte Vorstellungen darüber haben was man als Anwalt so braucht (bzw. nicht braucht).

Und schließlich kommt es auf dne Anspruch an den man an sich und die Kanzlei stellt. Wenn meine Klientel sich nur in Billigst-Umgebung wohlfühlt, weil es halt so ist wie Zuhause, OK,

Aber in der schwäbischen Kleinstadt, wo jeder der zum Anwalt geht, mindestens schonmal erwartet, dass der Anwalt in der Gründerzeitvilla residiert, weil er ja sonst nichts taugen könne, der will halt auch die Büttenpapiervisitenkarte und das Messingschild sehen.

Und schliesslich muss sich ja auch das Engagement der Soldan Stiftung für den DAV Ratgeber irgendwie lohnen. There are no free books, um das mal umzuformulieren. Meines Wissens nach kann man die meisten der genannten Gegenstände als Bestandteil eines vom dazugehöringen Büromittelversand offerierten Startpaketes bestellen. Die Preise dort sind bekanntlich recht bemerkenswert, wobei die Qualität der Produkte meiner Erfahrung nach ziemlich gut ist, aber das kann man dann auch erwarten.

exklka hat gesagt…

So, einmal eine Erwiderung, danach dann ein Sammeltermin heute abend. Oder späten Nachmittag.

1. Ich habe tatsächlich zwei Diktiergerät, bei Grundig Stenoretten, ein Handgerät und ein Tischgerät. Das Handgerät hatte eigentlich nichts mit meiner Kanzlei zu tun und wäre da nicht "dieses andere" (eine ehrenamtliche Tätigkeit, die rechtliches Wissen erfordert), hätte ich das Gerät nicht gehabt. Das zweite Gerät ist einen eigenen Beitrag wert.

2. Tatsächlich kann man Kanzleien mit allerhand tollen Sachen ausstatten und nichts spricht gegen den DAV-Ratgeber solange man das Sprichwort berücksichtigt, welches besagt, dass Ratschläge auch Schläge seien. Und da sollte man daher kritisch hinterfragen. Und auch ein Selbstbild entwerfen und wen man ansprechen will. Tatsächlich habe ich mal mit meinem Nachbarn gesprochen über Qualität der Kanzleieinrichtung. Er war mal in einer "großen Kanzlei" als Mandant, konnte sich beim besten Willen aber nicht mehr an deren Einrichtung erinnern ... Ich hätte übrigens wahrscheinlich Probleme mit Mandanten, welche sich eben nur in einem edlen Umfeld gut beraten fühlen. Und ansprechende Briefköpfe wirken auch auf Kopierpapier.

setrok hat gesagt…

Was hat es eigentlich mit dem "Empfang" auf sich?

naja, eben auch hier hat gesagt…

Inkompetenzkomensationskompetenz

Ist zwar falsch geschrieben – das merkte ich, obgleich ich das Wort gar nicht kannte – aber eine hilfreiche Ergänzung meines Wortschatzes oder Beschreibung einer doch unmerklich bewußt ausgeübten Tätigkeit?

Pierre hat gesagt…

Sehr wichtig sind auch zwei PCs, einer online, der zweite konstant offline, wichtige Daten auf dem zweiten und Datenaustausch nur mittels Datenträger, damit der Bundestrojaner effizienter auf dem online-Rechner arbeiten kann und den Kanzleirechner nicht zum Glühen bringt.

Auch DSL-Kosten kommen in der Aufstellung noch nicht vor, also ein Posten für unvorhergesehene Investitionen, da die Mandantschaft schliesslich auch über ein blog akquiriert werden will.

exklka hat gesagt…

DSL-Kosten sind laufende Kosten, die kommen in einem weiteren Beitrag. Schon vorab: Für Telefon geht der Plan von monatlich 150,00 Euro aus. Mit flat, VoIP und Faxen sind es tatsächlich aber nur ca 70,00 Euro inkl.

Hyder hat gesagt…

Ich bin u.a. Grundig Stenoretten-Reparierer...ja wirklich!
In Norddeutschland leiern Behörden,Ärzte und Anwälte auch heute noch ihre Kassetten durch 10 Jahre (und mehr) alte Stenoretten. Bei Fragen und Problemen hab ich da immer ein offenes Ohr :D

n.n. hat gesagt…

sinniger als ein diktiergerät fände ich ein gutes sprächerkennungsprogramm. dann sollte man aber vielleicht auch ein bisschen mehr geld für den rechner ausgeben, so was zieht reichlich arbeitsspeicher. kann aber - gerade bei langen schriftsätzen den alltag deutlich angenehmer gestalten.

Ch hat gesagt…

Alter, du bist so geil drauf!!!
Der GbN kann mal abschieben mit seinem Schnösel-Dasein.

setrok hat gesagt…

Hinter welchem Posten verbergen sich eigentlich die Spielzeugautos, mit denen die Mandanten die Verkehrsunfälle darstellen sollen? Sinnvoller und günstiger als ein Diktiergerät im ersten Jahr.

Ch hat gesagt…

Der Kanzleiplan des DAV-Ratgebers vergisst auch, dass der Nicht-Steinzeit-Anwalt einen Telefonapparat benötigt, zum Zwecke der Fernkommunikation.
Die Trottel benutzen bitte das Diktiergerät und beraten sich nach Diktat bitte selbst in Sachen Hartz IV ;-)

setrok hat gesagt…

Wie funktioniert denn Ihre Ordnung? Also Ablage, Fristen, Termine etc?

Lars hat gesagt…

Inkompetenzkomensationskompetenz :D Und "Hammer und Meißel" sind auch gut! Sehr schön geschrieben, habe einige Male herzlich gelacht...

Anonym hat gesagt…

Selten so gelacht Herr Kollege - danke schön.

MfG
Terrance Angermann

Anonym hat gesagt…

Sie sprechen mir aus der Seele! Ich bin vollkommen Ihrer Meinung und habe es am Anfang ganz genauso gehalten. Und die Mandanten kamen trotzdem - auch ohne pompöse (und gerade im Anfang überflüssige) High-End-Kanzleiausstattung. ;)

P. Iwanowitsch hat gesagt…

Sie sprechen mir aus der Seele, unsere Kanzleigründungskosten beliefen sich auf ca. 2500 €, wobei das komplette bei eBay ersteigerte Edelbüro noch der größte Posten war. Übrigens gabs damals noch nicht so richtig kostenlose Software, so dass ich die "einfach" selber geschrieben habe. Steht anderen Kollegen und Interessenten hier zur kostenlosen Verfügung und ggf. Erweiterung (GPL): OpenLawyer's
http://sourceforge.net/projects/openlawyers/.