Samstag, 4. August 2007

Ich, der "Typ aus der IT"

Jetzt bin ich sogar noch mein Typ aus der IT.

Ein netter Postbote mit dem Amazon-Paket hat die historische Bedeutung diesem Momentes nicht erfasst: Ich werde meine eigene Kanzleisoftware haben. Und das ganz ohne Windows. Ich habe es ihm aber auch nicht gesagt. Nicht, dass ich die nächsten Jahre komisch angeguckt werde und mir meine Pakete mit so einem kleinen Scheinchen selbst abholen muss.

Und einen eigenen Laptop habe ich auch.

Kommentare:

Feldwebel Wiese hat gesagt…

Wozu braucht man Makros? Gebührenberechnung nach RVG und sonstige Berechnungstools gibt's auch javascriptbasiert im Inet. Nachteil, wenn Sie kein Windows verwenden: keine Spracherkennungssoftware. Und die rockt meine Kanzlei wirklich.

exklka hat gesagt…

Ziel sind eigentlich "automatisierte Formularbücher." Kenntnisnahmezettel, die angekreuzte Alternativen beinhalten, finde ich in der heutigen Zeit zum Beispiel unzumutbar. In der Regel sollten für sowas 3 - 5 Klicks reichen. Oder automatische (beglaubigte) Abschriften. Irgendwann soll es dann weitergehen mit einer automatische EÜR, Terminsverwaltung, etc. Aber das erste werden die Kenntnisnahmezettel sein.

Spracherkennung werde ich vielleicht auch vermissen, aber schreiben kann ich auch recht schnell. Von daher ist es nicht das Drama, mir die drei oder vier Windowslizenzen und andere Software gespart zu haben. Mit Firefox, Openoffice und Evolution habe ich mein Dreamteam. Der Abgleich erfolgt mit einem MDA, geht auch problemlos.

Dazu noch das Thema "Sicherheit" und Viren etc. Ich erkenne die als pdf getarnte EXE-Datei spätestens in dem Zeitpunkt, wenn sie nicht ausgeführt wird.

Auf dem im Betrag bezeichneten Laptop läuft übrigens nur Windows, schon für die Spiele.

Warum haben Sie eigentlich nicht die Offizierslaufbahn eingeschlagen, oder ist die Frage zu persönlich?

Feldwebel Wiese hat gesagt…

> Warum haben Sie eigentlich nicht die
> Offizierslaufbahn eingeschlagen?

Weil ein Offizier Feld, Wald und Wiese ebensowenig sieht wie ein GBN.

setrok hat gesagt…

Makros faszinieren mich. Schon mal an TeX u.ä. gedacht, da wachsen langsam auch (kostenlose) Vorlagen für Juristen?

setrok hat gesagt…

Könnte da etwas "Massentaugliches" herauskommen?

exklka hat gesagt…

Möglicherweise. In erster Linie wird es erstmal für mich sein. Vielleicht dann in zweiter Linie für Kleinbuden-Kollegen.

Anonym hat gesagt…

Lobenswert, sich nur mit Openoffice und Linux zu begnügen. Benutze beides schon seit Jahren privat und es funktioniert besser als Windows und MS-Office.

Für meinen Kleinbudenkanzleirechner habe ich dann doch zu Windows und MS-Office gegriffen, in erster Linie weil ich a-jur benutze, das eben leider auf MS-Office aufsetzt, die Scansoftware leider auch nur vernünftig unter Windows arbeitet, dann noch eine Spracherkennung installiert habe, die ich aber entgegen meinen ursprünglichen Absichten nur gelegentlich benutze, sowie ein kleines Buchführungsprogramm, aber das elendige Buchen sollte auf Dauer ohnehin mein Steuerberater erledigen. Gäbe es a-jur für Linux und Openoffice würde ich sofort umsteigen. Selber sind Programmierkenntnisse leider nicht vorhanden und ich bin zu alt, um mich darin einzuarbeiten. Naja, eigentlich keine Lust dazu.

setrok hat gesagt…

Wie weit sind eigentlich die Entwicklungen gediehen, schon eine public alpha verfügbar? :)

exklka hat gesagt…

Das Buch liegt derzeit neben meinem Bett und ich lese ca. 1/2 Seite, bevor ich einschlafe. Und von dem Inhalt bleibt dann natürlich nicht viel hängen ... Aber ich denke, da kann man was machen.